FDP.Die Liberalen
Rafz

Ja, ich will ... kandidieren!

Geschätzte Wählerin
Geschätzter Wähler

2010 wurde ich in die Schulpflege gewählt, nachdem ich es im ersten Wahlgang als Schulpräsident versuchte. Es hat damals «nur» in die Behörde gereicht. Im Rückblick denke ich, dass der Wähler damals einen erfahrenen Kandidaten wollte, welcher bereits in der Behörde tätig war. Diese Erfahrung konnte keiner der drei Kandidaten aufweisen. 

Interessant am bevorstehenden Wahlkampf ist, dass wieder drei Kandidaten fürs Präsidium zur Verfügung stehen. Mit einem wichtigen Unterschied: Ich bringe als einziger die mir damals fehlende Erfahrung mit und bin motiviert, es im Amt auch zu beweisen.  

Nach 10 Jahren Erfahrung in der Schulpflege bin ich überzeugt, dass ich wenig bis keine Einführungszeit brauche als ein Quereinsteiger. Ich bin glücklich, das Vertrauen der bisherigen Schulpflegemitglieder zu haben, welche mich in diesem Wahlkampf unterstützen werden.

Dank meiner Parteimitgliedschaft bin ich auch in der kantonalen Politik gut vernetzt. Das Wort "Filz" wird hier zu Unrecht gerne genannt. Wenn man aber alte Zöpfe abschneiden will (und da gibt es in der Schule leider einige), dann braucht man den Kontakt in den Kantonsrat.

Nach dem unbefriedigenden Bericht der externen Schulevaluation in der Sekundarschule haben wir gehandelt. Der bisherige Schulleiter ist in den Ruhestand getreten. Mit einem Springer überbrücken wir die Zeit bis Ende 2020, wo wir - hoffentlich - mit einer neuen Führung antreten werden. Das Zusammenspiel zwischen den Stufen MUSS besser werden.

Die Pandemie hat uns auch schmerzlich bewusst gemacht, dass wir bei der Digitalisierung noch nicht dort sind, wo wir sein sollten. Meine berufliche Erfahrung will ich hier einbringen, wobei mir bewusst ist, dass wesentliche Elemente schlicht fremdbestimmt sind.

Ich bekenne mich zur Schulraumplanung mit dem ersten Projekt Hort. Als bisheriger Schulpfleger muss ich eingestehen, dass unsere Kommunikation bis jetzt nicht so gut war wie diejenige, welche der Gemeinderat aktuell praktiziert. Das muss und wird sich ändern.

Für mich als bisheriger Schulpfleger ist klar: Die präsentierte Langfristplanung bringt unserer Schule endlich die nötige Perspektive. Letzlich muss ich aber auch ein wenig schmunzeln, denn die Projekte sind  nichts weiter als alter Wein in neuen Schläuchen. Gut gemacht vom Gemeinderat, weniger von uns, denn  wir gingen damit nie offensiv an die Öffentlichkeit. Das wird sich mit mir als Schulpräsident ändern, glauben Sie mir!

Ja, ich will ... kandidieren!