FDP.Die Liberalen
Rafz
Ortspartei Rafz
16.05.2021

Wellnessarena in Rafz?

Mitte April führte die Gemeinde Rafz und die Schulen des unteren Rafzerfeldes mehrere (Online-) Informationen zur Zukunft des Lehrschwimmbeckens Rafz durch. Leider war die Resonanz begrenzt, dabei geht es um viel Geld zur Sanierung desselben.

Das könnte auch daran liegen, dass die Stimmbürger durch das Projektteam bereits sehr gut auf der Homepage www.projekte-rafz.ch informiert wurden. Und vielleicht freuen Sie sich auf eine Wellnessarena für 25 – 30 Mio. …., welche in Rafz entstehen soll?

Absolut unrealistisch! Private Investoren können das besser und das Rafzerfeld wird nie genügend Potenzial haben für eine solche Anlage. Die FDP schätzt aber sehr, dass sich das Projektteam mehrere Optionen anschaute. Eine Möglichkeit hat die FDP Rafz vor einigen Jahren bei der Sanierung des Rafzer Freibades aufgeworfen, nämlich die Idee eines winterfitten Freibades mit temporärer Üeberdachung. Der damalige Gemeinderat hat die Idee nicht vertieft geprüft. Damals wurde eine Chance vertan und diese kommt nicht wieder. Denn unser Freibad weist nebst anderem eine ungünstige Dimension für eine Ueberdachung auf.

Was das Projektteam nun empfiehlt, ist die beste Variante, auch wenn sie einige Millionen kostet. Die FDP befürwortet die Sanierung des Lehrschwimmbeckens aus mehreren Gründen:

  • Mit den Schulen des unteren Rafzerfeldes werden wir einen Mitinvestor haben, welcher zu 40 % zur Sanierung beiträgt.
  • Die Rafzer Schule kann ihren Lehrauftrag weiterhin erfüllen und die nötigen Schwimmstunden nicht dichtgedrängt bei warmen Temperaturen im Freibad durchführen.
  • Das Freibad Rafz steht dadurch der Bevölkerung von Rafz und Wil sowie anderen Gemeinden zur Verfügung und wird nicht durch die Schule belegt.
  • Im Lehrschwimmbecken können in Zukunft wieder Schwimmkurse von privaten Anbietern stattfinden. Seit dem 25. Januar ist das aufgrund einer Teilschliessung nicht mehr möglich.

 

Die FDP hat zwar einige Zweifel, ob 4.5 Mio. CHF wirklich für die Sanierung reichen. Dennoch befürworten wir diese Sanierung, empfehlen dem Projektteam allerdings, die Auswechslung des jetzigen Hubbodens durch eine leichtere Variante zu prüfen. Das Projekt verdient ihr Vertrauen und wir vertreten unsere Meinung auch an der vorberatenden Gemeindeversammlung im September. Für die Urnenabstimmung im November empfehlen wir Ihnen ein überzeugtes JA für eine auch in Zukunft lebenswerte Gemeinde.